Über mich

Stephan Gogolka

Dirigent Sänger Vocalcoach Arrangeur

 

Stephan Gogolka wurde 1971 in Wiesbaden geboren und begann dort seine musikalische Ausbildung bereits im Kindesalter. Mit zehn Jahren wurde er Mitglied des Wiesbadener Knabenchores und trat dort bald auch solistisch hervor. Als Schüler des Wiesbadener Konservatoriums erhielt er im Gymnasiastenalter ein Stipendium, mit dem er in der Gesangsabteilung durch die Gesangspädagogin Rose-Marie Stoye weitere Ausbildung erhielt.

 

Nach dem Abitur in Wiesbaden folgten in Leipzig an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ das Musikstudium, das er zunächst als klassischer Sänger (bei Prof. Hermann Christian Polster, Achim Wichert und Jürgen Kurth) und nach einem Zusatzstudium bei Prof. Gert Bahner als Dirigent abschließen konnte.

 

Weiterbildende Studien führten ihn u. a. zu Horst Günther, Magdalèna Hajòssyovà (Berlin), Richard Sigmund und Ubaldo Gardini (Italien).

 

Schon in den ersten Jahren in Leipzig konnte er bald viele junge Kollegen und Kolleginnen begeistern gemeinsam zu musizieren und zu konzertieren, dabei rief er eine Reihe großartiger Projekte ins Leben. Ein Projekt, das aus dieser Zeit besonders zu erwähnen ist, bleibt sein Stück „Carmen gegen den Rest der Welt“.

Es wurde die Geburt von „Prof. Mario Kallas“, eine Rolle, mit der er die Kapricen und Eigenarten großer Diven musikalisch intelligent und witzig karikiert und mit der er auf europäischen Kleinkunstbühnen oder auch in der Musikhalle (Laeiszhalle) in Hamburg und im Gewandhaus Leipzig zu sehen ist. Als Sänger gastierte er u. a. an der Staatsoperette Dresden, am Theater Görlitz oder am Teatro Puccini in Meran und sang zudem in zahlreichen Konzerten als Solist oder in renommierten Ensembles.

 

Ganz besonders am Herzen liegt ihm auch die Musik der 20er und 30er Jahre, mit der in den 90er Jahren gemeinsam mit Evi Niessner und dem Pianisten Philipp Vandré als „Berliner Luft Ensemble“ bundesweit aufgetreten ist. Auch gastierte er mit diesem Repertoire bis 2001 als Conférencier und Sänger beim ODEON Tanzorchester in München.

 

Von 2001 bis 2006 war er regelmäßiger Dirigent am Internationalen Opernstudio Meran, Südtirol, in dem zahlreiche Opern- und Musicalproduktionen aufgeführt wurden. Für die Stücke Carmen, Le Nozze di Figaro und La Serva Padrona war damit auch jeweils die Einstudierung verbunden. Weitere Gast-Engagements führten ihn als Korrepetitor 2005 an die Oper Leipzig und im November 2008 an das Opernhaus Frankfurt/Main als stellvertretenden Chorassistenten.

 

Als Dozent für Gesang und Korrepetition ist er seit Oktober 2010 an der Theaterakademie Sachsen in Leipzig-Delitzsch tätig.

 

Als Dirigent und musikalischer Assistent des Thomaskantors Prof. Georg Christoph Biller arbeitete er in den Jahren 2006 bis 2008 mit dem Thomanerchor Leipzig. In diesem Rahmen übernahm er auch die Begleitung einiger Sänger bei Meisterkursen in den Sommern 2007/2008 (darunter z. B. ein Oratorienkurs mit dem Tenor Peter Schreier).

 

Als Sänger arbeitet er z.B. mit dem „Neuen Salon Orchester Leipzig“ zusammen, dabei entstand im Jahre 2008 die CD-Produktion „Salut d’amour“. Weitere Kooperationen bestehen mit der Sächsischen Bläserphilharmonie oder der Elblandphilharmonie Sachsen.

 

Eine ungezählte Reihe an gemeinsamen Auftritten und Konzerten gestaltete er – seither wieder freischaffend tätig - gemeinsam mit dem „Trio Musiquette“, das aus der Sopranistin Sabine Richter und dem Pianisten Clemens Posselt besteht.

 

Ebenso arbeitete er als Dirigent mit dem Max-Klinger-Chor, mit dem er 2010 einen ersten Preis beim Westsächsischen Chorwettbewerb gewann, dem Bach-Chor Leipzig, dem Philharmonischen Jugendchor Leipzig, der Schola Cantorum Leipzig, dem Opernchor Frankfurt/Main, dem Leipziger Barockorchester, dem Leipziger Symphonieorchester, dem Chor und Orchester der Meraner Sommerfestspiele und dem mittelsächsischen Symphonieorchester.

Er ist Gründungsmitglied des Ensemble Immortales, mit dem er u.a. beim Bachfest 2011 in Leipzig zu erleben war.

 

Jette von Pistor